Aktuelle Pressemitteilung

Berlin, 4. Februar 2026

Warum Bewertungen auf Google, Trustpilot & Co. besonders bei Abireisen kritisch hinterfragt werden sollten

Ob bei Reisen, Technik oder Restaurants, es verlassen sich viele beim Buchen heute fast ausschließlich auf Online-Bewertungen. Auch im Bereich der Abifahrten finden sich auf Plattformen wie Google, Trustpilot oder anderen Plattformen häufig massenhaft 5-Sterne-Bewertungen. Doch was steckt wirklich dahinter? Und wie objektiv sind diese Rückmeldungen?
Wir möchten an dieser Stelle zur reflektierten Auseinandersetzung einladen, denn: 
Nicht jede Bewertung sagt aus, wie gut die Reise tatsächlich war.

 

1. Viele Sterne, aber wofür?

Wer die Bewertungen auf den üblichen Portalen genauer liest, stellt schnell fest:
Ein Großteil der 5-Sterne-Rezensionen bezieht sich nicht auf die eigentliche Reise, sondern lediglich auf:

  • den Buchungsprozess
  • die Erreichbarkeit der Ansprechpartner:in
  • das Auftreten im Vorfeld (z. B. auf Schulbesuchen oder in WhatsApp-Gruppen)

Diese Abläufe sind in der Branche weitgehend standardisiert, oft sogar automatisiert.
Sie sagen nichts über die Qualität der Unterkunft, der An- und Abreise, der Ausflüge oder der Betreuung vor Ort aus. Trotzdem entsteht durch die Vielzahl an positiven Bewertungen der Eindruck, das Gesamterlebnis sei perfekt gewesen oder wird perfekt sein.

 

2. Wie entstehen diese Bewertungen?

Gerade bei Abifahrten ist es gängige Praxis, dass die Reisegäste schon vor oder während der Anreise aktiv dazu aufgefordert werden, eine positive Bewertung zu hinterlassen, teils noch bevor sie überhaupt im Hotel angekommen sind, um einen kleinen Reisegutschein zu erhalten und so den Reisepreis zu mindern.

Nicht selten wird dies verbunden mit:

  • dem Versprechen eines T-Shirts zu einer exklusiven Party. Optional kann man dasselbe Shirt auch für 10 € kaufen (somit ist 1 Bewertung = 10 € wert).
  • einem Gratis-Getränk (nach der Getränke-Pauschale oder oft Shot-Runden, die idR nicht in einer Getränkepauschale inkludiert sind)
  • oder anderen kleinen Belohnungen für eine 5-Sterne-Bewertung.

Diese Praxis ist per se nicht verboten, verfälscht aber das Ergebnis. Denn:
Wer eine Bewertung gegen eine Belohnung abgibt, bewertet nicht objektiv, sondern strategisch.

 

3. Schlechte Bewertungen? Verschwinden oft

Ein weiterer kritischer Punkt:
Negative Bewertungen werden häufig gemeldet und gelöscht.
Teilweise durch die Firmen selbst, teilweise durch externe Agenturen, die sich auf „Reputationsmanagement“ spezialisiert haben.
Dadurch entsteht ein künstlich positives Gesamtbild, bei dem kritische Rückmeldungen kaum sichtbar sind, obwohl gerade diese für potenzielle Kunden besonders wertvoll wären.

 

4. Unser Tipp: Bewertungen richtig lesen und nicht nur überfliegen

Wer sich ein realistisches Bild machen möchte, sollte:

  • auf „niedrige Bewertungen“ (1–3 Sterne) filtern
  • die Texte der Bewertungen vollständig lesen
  • und vor allem auch die Antworten der Firma beachten.

Denn:
Eine gute Firma reagiert auf Kritik lösungsorientiert und transparent.
Sie geht auf die Anliegen ein, zeigt Verständnis, bietet Verbesserungen an oder erklärt Zusammenhänge.
Fehlt diese Reaktion oder wird Kritik abgewiegelt oder gelöscht, ist das ein Alarmsignal.

 

5. Wie geht ABIDAYS mit Bewertungen um?

Wir bei ABIDAYS möchten ehrliches Feedback statt gekaufter Sternchen
Deshalb:

  • Wir schicken nach der Reise jedem Reisegast (nicht nur den Gremiumsmitgliedern) eine strukturierte Umfrage, in der neben dem Gesamtpaket auch die einzelnen Bestandteile wie Hotel, Busfahrt, Ausflüge, Reiseleitung, App, etc. bewertet werden können.
  • Bereits während der Reise gibt es über unsere App und die Reiseleitung zahlreiche Kontaktmöglichkeiten, um etwaige Kritik oder Verbesserungswünsche zu äußern.
  • Wir reagieren schnell, direkt und lösungsorientiert vor Ort
  • Und wir nutzen die Rückmeldungen, um unsere Angebote kontinuierlich zu verbessern und nicht um unser Image künstlich aufzupolieren.

 

Fazit

Bewertungen können hilfreich sein, wenn man sie richtig liest und mit gesundem Menschenverstand einordnet.
Gerade im Bereich der Abifahrten ist es wichtig, nicht nur die Menge der Sterne zu zählen, sondern zu verstehen:

  • Worauf beziehen sich die Sterne?
  • Wie wurden sie abgegeben?
  • Wann wurden sie abgegeben? 
  • Wie geht das Unternehmen mit Kritik um?

ABIDAYS steht für echte Erlebnisse, echte Kommunikation und echte Weiterentwicklung. Keine Scheinbewertungen oder leere Versprechen.

Denn am Ende zählt nicht, wie viele Sterne man hat, sondern wie gut die Reise wirklich war.

Pressekontakt:

ABIDAYS Travel & Event GmbH
Schloßstraße 110
12163 Berlin
Telefon: 030 – 959 98 46 70
E-Mail: hi@abidays.de
Web: www.abidays.de